Mehr als 120 Jahre Hamburger Bade-Tradition

Das Bad am Kaiser-Friedrich-Ufer in Eimsbüttel ist Hamburgs älteste Badeanstalt – mit einer mehr als 120 jährigen Tradition. Seine deutlich sichtbare Geschichte hat dem „Kaifu“ einen gewissen Status verliehen und wird deshalb von vielen Badegästen den anderen  Bädern der Stadt gegenüber bevorzugt.

Das foto zeigt das Außenschwimmbecken Das Interior mit seinen Säulen, Bögen und Kacheln erinnert an große klassische Bäder. Hier treffen sich Jung und Alt, Familien, Studenten und Szenegänger.

Das Kaifu-Bad in Eimsbüttel ist eines der 6 Bäder in Hamburg die sogenannte Ganzjahresfreibäder haben. Das bedeutet, dass in diesen 6 beheizten Becken das ganze Jahr im Außenbereich geschwommen werden kann.

Zusätzlich gibt es einen 50-Meter-Pool und einem Sprungbecken mit Sprunganlagen in den Höhen 1m, 3m, 5m und 10m. Wissenswert dazu ist, es ist Hamburgs einziges Ganzjahresfreibad mit einem 10m Sprungturm.

Das Kaifu-Bad bietet einen Kleinkinderbereich, eine Sonnenwiese und einen großzügigen Saunabereich. Einmal in der Woche ist dieser nur für Frauen reserviert. Die Termine dafür entnehmen Sie bitte der entsprechenden Tabelle auf der Bäderland-Webseite.

Das Bild zeigt das AußenschwimmbeckenBarrierefreiheit

Zum Haupteingang führt eine mehrstufige Treppe mit Handlauf. Eine elektrische Hebebühne für Rollstühle macht den Zugang barrierefrei. Die Tür ist nach außen zu öffnen, Kasse und Zugang sind ebenerdig und ohne Einschränkungen erreichbar. Auch die Wege zu den Umkleidekabinen und Duschen sowie zu den Toiletten (auch rollstuhlgerecht) sind barrierefrei erreichbar. Die Schwimmbecken sind über in das Wasser reichende flache Treppeneinstiege mit beidseitigem Handlauf zu erreichen. Ein mobiler Pool-Lift sorgt für Barrierefreiheit. Notrufknöpfe sind in allen Bereichen vorhanden und für Rollstuhlfahrer gut erreichbar.

Text: F. Weber
Fotos: © Bäderland, © WK