Das Bild zeigt verschiedene Getreidesorten in Einmachgläsern

Geschichte zum essen

Das Bild zeigt die Bergedorfer MühleSie liegt mitten in dem Stadtteil, dennoch gut versteckt: die Bergdorfer Mühle. Als „Galerieholländer“ wurde sie 1831 gebaut, zunächst zum Mahlen von Eichenrinde, 1880 wurde sie zur Kornmühle umgebaut. Sie wurde immer wieder modernisiert und bekam auch Motorantrieb, der Windantrieb funktioniert allerdings bis heute.

„Gallerieholländer“ wurden so genannt, weil sie von einem holländischen Mühlenbauer konstruiert wurden. Die „Galerie“, ein Balkon, der rund um die Mühle verläuft, ermöglicht, die Flügel zu erreichen, was ohne Balkon aufgrund der Höhe des Gebäudes nicht möglich wäre.

Das Bild zeigt das Mahlwerk der MühleSeit 1942 steht die Bergedorfer Mühle unter Denkmalschutz, 1967 endete der Müllerbetrieb, die Einrichtung ist erhalten, wird gewartet und ist deshalb bis heute funktionstüchtig. Heute dient sie als Handwerksmuseum und ist seit 2011 begehbares Denkmal.

Für Menschen, die gut zu Fuß sind, unbedingt ein lohnenswertes Ausflugsziel. Zur reinen Besichtigung bedarf es während der Öffnungszeiten keiner großen Planung, wer den phantastischen Kuchen probieren oder echtes Mühlenbrot erwerben möchte, muss sich auf der Webseite über die aktuellen Termine informieren.

Das Bild zeigt den Verkaufstresen im Mühlencafé mit Brit, Kuchen und einer Miniaturmühle aus HolzDas Café ist nur zu bestimmten Anlässen geöffnet, z. B. zum Mühlentag. In den Räumen finden Veranstaltungen und auch Ausstellungen statt. Während des Café-Betriebs wird frisch gebackener Kuchen und Mühlenbrot zum Verkauf angeboten.

Barrierefreiheit:

Die Mühle ist nicht barrierefrei, zum Gelände führt eine steile Treppe und in der Mühle sind die Aufstiege so steil und schmal, dass selbst Menschen ohne Handicap unter Umständen Schwierigkeiten damit  haben. Das bedeutet, dass es auch Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit ausgeschlossen sind. Das ist sehr schade, denn die Mühle bietet sehr viele haptische Möglichkeiten, auch schmecken und riechen.

Führungen finden montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8 – 12h statt. Zu den angegebenen Zeiten sollte jemand vor Ort sein, dennoch ist es empfehlenswert, sich vorher telefonisch anzumelden.

Toiletten:

Nicht vorhanden

Text und Fotos: Birgit Gärtner