Das bild zeigt einen Weihnachtsmann an einem Schreibtisch

Zu Besuch beim Weihnachtsmann in Himmelpforten

Das Bild zeigt das Christkindpostamt von außenDer Weihnachtsmann wohnt in Himmelpforten; zusammen mit dem Christkind und 30 Engeln. Da langt die kleine Stube nicht, in der der Weihnachtsmann Besuch empfängt, sondern da braucht es schon ein ganzes Dorf: Das Christkinddorf in Himmelpforten. Dort ist auch das Christkindpostamt untergebracht, in dem das Christkind und die Engel die Weihnachtspost beantworten. Und zwar jeden Brief, der bis zum 14.12. eingeht und auf dem die Adresse der Absenderin oder des Absenders deutlich zu lesen ist.

Das Bild zeigt den WeihnachtsbriefkastenDie Geschichte klingt wie ein Märchen, das 1962 begann und lange noch nicht zu Ende ist:

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Bärbel, das einen Brief an den Weihnachtsmann schrieb. Dieser Brief landete im Postamt Himmelpforten. Dessen damaliger Leiter nahm sich die Zeit und antwortete der kleinen Bärbel. Darüber berichtete das Stader Tageblatt und seitdem hat das Christkind eine Adresse. Unterdessen gibt es sogar weitere Christkindpostämter und das in Himmelpforten hat seit 1967 sogar einen eigenen Poststempel.

Aus dem einen Brief wurden mit den Jahren 1.000, 5.000, 10.000, 20.000, 30.000 Briefe, so dass schließlich ein eigenes Postamt, das Christkindpostamt, eingerichtet wurde. Schließlich stellte die Post einen Mitarbeiter, Wolfgang Dipper, für die Arbeit frei. Es kamen immer mehr Briefe, so dass immer mehr Das Bild zeigt das Krippenspiel als Holzskulpturenehrenamtliche Helferinnen und Helfer „Christkind“ Wolfgang Dipper bei deren Beantwortung unter die Arme greifen mussten. Irgendwann wurde auch das ursprüngliche Christklindpostamt zu klein und zog in die Villa von Issendorff.

Im Jahr 2018 beantworteten das Christkind namens Wolfgang Dipper und seine mittlerweile 30 Engel mehr als 45.000 Briefe, 2.000 davon sogar aus dem Ausland. Das Weihnachtspost-Team wurde dafür mit dem Niedersachsen-Preis für Bürgerengagement ausgezeichnet.

Auch in diesem Jahr beantworten das Christkind und die Engel wieder fleißig Weihnachtspost – und wenn ihnen nicht der Stift aus der Hand gefallen ist, werden sie es auch nächstes Jahr tun, und übernächstes und über-, übernächstes, und …

 

Das Bild zeigt eine SchiffschaukelDer Weihnachtsmann übernimmt eher repräsentative Aufgaben und empfängt z. B. Besuch. Alle können zu ihm in die kleine Stube kommen, der Vormittag ist allerdings Kindergärten und Schulen nach vorheriger Anmeldung vorbehalten.

Die Eröffnung des Christkindpostamts wird alljährlich von einem hübschen Weihnachtsmarkt begleitet, der allerdings nach einer Woche wieder schließt.

 

Barrierefreiheit:

Das Bild zeigt einen geschmückten Weihnachtsbaum vor der Rampe zum ChristkindpostamtDas Postamt ist barrierefrei zugänglich, das gewährlistet eine leicht ansteigende Rampe.

Kleiner Tipp:

Das Christkind hat unterdessen mehrere Postämter, u.a. in Himmelpfort in Brandenburg. Die dort tätigen Engel können auch Post in Brailleschrift beantworten:

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort

Toiletten:

Eine frei nutzbare Toilette, inklusive Behinderten-WC, ist vorhanden.

Text und Fotos: Birgit Gärtner