Das Bild zeigt die Kois im "Singenden Wassergarten"

Spannende Reise durch die exotische Welt der Schmetterlinge

Das Bild zeigt den Anfang des RundgangsSchmetterlinge waren früher im Sommer unsere selbstverständlichen Begleiter, inzwischen sind sie in der freien Natur hierzulande selten geworden. Um so wichtiger, dass im „Garten der Schmetterlinge“ einige Arten heimisch geworden sind und alle – sowohl Betreiber als auch die Gäste – gut acht darauf geben, dass die possierlichen Tierchen die gastliche Stätte nicht verlassen. Die Flattertierchen, die Kois sowie das schöne Gelände laden zu einem ausgiebigen Besuch ein. Für Speis und Trank sowie Spiel und Bewegung für die kleinen Gäste ist auch gesorgt.

Nein, Bananen faltet der „Bananenfalter“ nicht, sondern er tarnt, trickst Das Bild zeigt ein Schild beim Rundgangund täuscht – und zwar die in der Tierwelt perfektesten Augen auf der Flügelaußenseite. Die sind täuschend echt und dienen dazu, seine Fressfeinde abzuwehren, denn giftig ist er nicht.

Nicht nur er greift in die Trickkiste der Natur, um Feinde abzuwehren, sondern auch der „Blaue Morpho“, dessen Flügel sind auf der einen Seite metallisch-blau und auf der anderen schnöde grau.

Außer den beiden sind herrlich bunte „Atlasspinner“, der rostbraune „Monarch“, „Waldgeister“ mit quasi durchsichtigen Flügeln sowie die „weiße Baumnymphe“ im „Garten der Schmetterlinge“ zu bestaunen. Sie alle müssen in freier Natur ums Überleben Das Bild zeigt einen Blick auf den Schlossteichkämpfen, lediglich der „Postmann“ ist quasi von Haus aus geschützt, denn die Futterpflanze der Raupe enthält Substanzen, die selbst den Schmetterling noch für seine Fressfeinde ungenießbar macht.

Nach Käfern bieten Schmetterlinge mit knapp 160.000 beschriebenen Arten die zweitgrößte Insekten-Ordnung der Welt. Und damit nicht genug – jährlich kommen etwa 700 neu entdeckte Arten hinzu. Im 450 m² großen „Tropenhaus“  im „Garten der Schmetterlinge“ können die Gäste bei angenehmen 26 Grad mehr als 1.000 Schmetterlinge bestaunen.

Das Bild zeigt die CafeteriaZudem sind nicht nur am „Libellenteich“ die kleinen Flugwunder zu bestaunen: Libellen zeichnen sich durch einen außergewöhnlichen Flugapparat aus. Die Fähigkeit, ihre beiden Flügelpaare auch unabhängig voneinander zu bewegen, ermöglicht es ihnen, abrupte Richtungswechsel zu vollziehen, in der Luft stehen zu bleiben oder bei einigen Arten sogar rückwärts zu fliegen. Beim Flug werden Maximalgeschwindigkeiten von 50 km/h erreicht. Die Frequenz des Flügelschlages ist dabei mit etwa 30 Schlägen pro Sekunde relativ langsam.

Das Bild zeigt ein Klettergerät aus Holz für KinderIm „singenden Wassergarten“ sind Kois heimisch geworden. Über das gesamte Gelände verteilt laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein und auch die lieben Kleinen kommen nicht zu kurz, an mehreren Stellen sind Spielgeräte platziert. Leider ist keines davon inklusiv.

Ein wirklich schöner, verwunschen wirkender, erholsamer und lehrreicher Ort für die gesamte Familie. Die Cafeteria oder das Eiscafé Vanessa helfen beim kleinen oder großen Hunger, egal, ob herzhaft oder süß, oder nur einen Kaffee zwischendurch: Alle Tische mit Blick auf den romantischen Aumühler Schlossteich.

Barrierefreiheit:

Das Bild zeigt eine RampeDas komplette Areal ist barrierefrei, auch alle Häuser sind stufenlos zugänglich, allerdings nicht mit automatisch öffnen Türen beispielsweise beim „Haus für tropische Schmettelringe“. Das hat damit zu tun, dass alle Besucherinnen und Besucher beim Verlassen der Räumlichkeiten peinlich genau darauf achten müssen, dass sie keines der Tiere mit hinaus tragen. Eine automatisch öffnen Tür wäre ein unkalkulierbares Risiko.

Die Wege sind befestigt, lediglich der Weg am Ende des Geländes entlang der Hecke wäre für einen E-Rolli zu schmal. Allerdings befindet sich daneben Rasen.

Das Bild zeigt die Tür zum WCNur die „Insel der Besinnung“ ist ausschließlich über eine Treppe zu erreichen und im „Bambushaus“ ist in der Mitte eine Treppe. Die Anlage ist jedoch von beiden Seiten zugänglich, allerdings dient wegen der Corona-Hygienevorgaben die eine Tür als Ein- und die andere als Ausgang. Bei hohem Publikumsverkehr braucht es also etwas Geduld und Kommunikation, um sich beide Seiten zu erschließen. Ansonsten sind alle Wege eingeebnet oder mit einer Rampe versehen, die jedoch manchmal eine kleine Kante haben.

Toiletten:

Auf dem Gelände befinden sich Gäste-WC inklusive Behinderten-Toilette

Text und Fotos: Birgit Gärtner