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Florapark (Schanzenviertel)

Kleiner Park mit großem Charme

Der Florapark befindet sich mitten auf der Schanze, darf aber nicht mit dem Schanzenpark verwechselt werden. Der Florapark liegt gleich hinter der Kultureinrichtung Rote Flora.

Die Erreichbarkeit ist durch die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut (zwischen Schulterblatt und Lippmannstraße, HVV: S1, 11 oder 21 bis Sternschanze). Achtung, der Bahnsteig der U3 ist nicht stufenlos mit der Straßenebene verbunden: 21 Stufen abwärts und 4 Stufen aufwärts! Alternativ erreicht man die Haltestelle Sternschanze auch noch mit dem Metrobus 15 sowie Stadtbus 181.
Beide Eingänge sind auch mit Handicap gut zu bewältigen. Ein dritter Eingang in der Juliusstraße ist über Treppen und eine Rampe zu erreichen.

 


Florapark im Schanzenviertel, direkt hinter der "Roten Flora", mit kunstvoll gestaltetem Hochbunker der als Kletterwand dient.
Fotos: © Barrierefreies Hamburg (RGB 2022)

 

Klein, hoch und kurvenreich

Die Fläche des Floraparks kann zweifellos als klein bezeichnet werden. Das macht der Park jedoch durch zwei Besonderheiten wett, die in dieser Form kein anderer Park in Hamburg aufweisen kann:
Herausragend ist hier, mit 20 Metern Höhe, im wahrsten Sinne des Wortes der ehemalige Hochbunker, der den Namen Kilimanschanzo trägt. Kilimanschanzo ist der Hamburger Kletterberg schlechthin. Bunt besprüht bis unters Dach ist er nicht nur eine Herausforderung für Kletterfreunde jeden Alters, sondern auch ein beeindruckendes Kunstwerk.

20 Meter hohe Kletterwand "Kilimanschanzo" im Flora - Park in Hamburg Altona. Eine bunt mit Graffiti besprühte Wand eines ehemaligen Hochbunkers.

Am Eingang Schulterblatt (auf Höhe Archidi-John-Platz) ist eine beeindruckende Skateboardbahn in den Boden eingelassen. Aus Beton gegossen hat man einen Parcours geschaffen, dessen bis zu vier- fünf Meter hohe Steilwände aus dem „Untergrund“ herausragen. Auch dieser Bereich ist gespickt mit urbaner Kunst in Form von großflächigen Graffitis.

Kinder und Junggebliebene

Zum Spielen gibt es für die Kleinen einen eingezäunten Spielplatz mit Wasserpumpe und schräg gegenüber davon einen Bolzplatz. In der Mitte der Parkfläche befindet sich noch eine Art Sandkiste, die von einem, an einen Zerberus erinnerndes Ungetüm mit drei Köpfen, bewohnt wird. Die Florapark-Version davon ist halb Drache, halb Krokodil. Niederlassen kann man sich auf den dreistufigen Sitz-Kaskade, Seite an Seite mit anderen Besuchern. Wer möchte, findet hier schnell Kontakte.

Fazit

Der Park hat einiges aufzuweisen. Am Tage ist der Park gerne und viel besucht. Beschäftigte der Firmen aus der näheren Umgebung verbringen dort gerne mal ihre Mittagspause und verzehren dort in kleinen Gruppen oder paarweise Speisen zum Mitnehmen aus dem großen Angebot der angrenzenden Restaurants mit. Der abgerenzte Kinderspielplatz ist am Tage, bei gutem Wetter ebenfalls gut besucht. Kinderspielplatz.

Möglicherweise kann es vorkommen, dass sich bei einbrechender Dunkelheit das Publikum ändert. Hier ist dann sicheres Auftreten und klare Abgrenzung von Vorteil. Der Florapark ist eben, wie schon erwähnt, urban. Ein Park in einer Großstadt, in multikulturellem Stadtteil, wo auch gerne gefeiert wird.

Blumenbeete und Ententeich sind hier nicht zu erwarten. Fotografierende Menschentrauben in Form von Reisegruppen sind, nach der Aussage einer Mitbegründerin, nicht unbedingt die gewünschte Zielgruppe. Dennoch zeiht auch gerade der kunstvoll mit Graffiti besprühte Hochbunker mit Kletterwand Schülergruppen und andere interessierte Besucher an, die nicht gehindert werden Gruppenfotos oder Selfies vor den schönen Bemalungen zu machen. Ein Park voller Lebensfreude.

Text und Fotos: RGB

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