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Laeiszhalle

Bedeutende Musikhalle in Europa

Die Laeiszhalle ist über Hamburg hinaus eine bedeutende Musikhalle. Die Kultureinrichtung im Wandel der Zeit. Ein Beitrag von Birgit Gärtner.

Was hat Pumpernickel mit der Laeiszhalle zu tun? Gar nichts, werden Sie jetzt denken. Im Grunde stimmt das auch, doch „Pumpernickel“ steht in diesem Falle nicht für das dunkle, westfälische Brot, sondern für „Heinrich Pumpernickel“ oder „Mr. Pumpernickel“: So nannte sich Allround-Talent Chris Howland, der nach dem Krieg in der Laeiszhalle seine Karriere als Discjockey begann. Damals nannte er es tatsächlich noch „Schallplattenreiter“, weil englische Begriffe dem Publikum nicht zugemutet werden sollten. Auch, dass er bevorzugt englisch-sprachige Musik spielte, war ein Novum.

 

+ Anschrift, Kontakt & Info

Adresse
Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Stadtteil: Neustadt

Kontakt
Telefon (Laeiszhalle Zentrale): +49 40 357 666 211
Telefon (Tickets): 040 – 35 76 66 66
Email (Tickets): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Web: https://www.elbphilharmonie.de/de/laeiszhalle

Hinweis: Alle Säle in der Laeiszhalle verfügen über Plätze für Rollstuhlfahrer & Begleitpersonen. Gebucht werden können diese Plätze über einen Extra-Service. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten sind abhängig vom Programm: Elbphilharmonie/Laeiszhalle Programm

+ Location, Programm & Angebot

Schwerpunkt: Konzertveranstaltungen (fast) aller Art.

Informieren Sie sich auf der Webseite über das Repertoire der Laeiszhalle: https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/

Besonderheit: Recherchieren Sie im Netz nach der Laiszhalle und finden beispielsweise Informationen zu Hausführungen, erhalten Sie eine Mischung aus Laeiszhalle & (überwiegend) Elbphilharmonie. Das betrifft auch das Konzert-Programm. Die Häuser gehören zusammen, sind aber unterschiedliche Locations! Prüfen Sie daher genau, was Sie gerade ansteuern.

+ Barrierefreiheit & Mobilität

Barrierefreiheit-Laeiszhalle: Auf den Seiten der Elbphilharmonie/Laeiszhalle finden Sie Informationen zur Barrierefreiheit, auch speziell zur Laeiszhalle. Wir stellen für Sie den Direktlink zur Seite bereit: https://www.elbphilharmonie.de/de/barrierefreiheit-laeiszhalle

Plätze für Rollstuhlfahrer & Begleitpersonen: Alle Säle in der Laeiszhalle verfügen über Plätze für Rollstuhlfahrer. Gebucht werden können diese und Tickets für Begleitpersonen über einen Extra-Service. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ermäßigung für Betroffene: Menschen mit Schwerbehinderung erhalten eine Ermäßigung von 15 %

Ermäßigung für Begleitpersonen: Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit dem Merkzeichen »B« im Ausweis erhalten eine Freikarte

+ HVV (öPNV)

HVV-Fahrplanauskunft

Rufen Sie über den folgenden Link Ihren HVV-Fahrplan auf. Sie müssen nur ihre Start-Haltestelle eingeben. Die Ziel-Haltestelle ist schon für Sie ausgewählt. Sie können die Route übernehmen, aber auch nach Ihren Wünschen umstellen.

Bushaltestelle: Johannes-Brahms-Platz

Mit dem HVV zu uns



Zwei Säle mit insgesamt 2665 Sitzplätzen

„Pumpernickel“ steht sozusagen für die wechselvolle Geschichte einer der bedeutendsten Musikhallen Europas. 1908 wurde sie als „Laeiszhalle“ in Betrieb genommen, weil der Reeder Carl Heinrich Laeisz in seinem Testament verfügt hatte, 1,2 Mio. Mark für den Bau „einer würdigen Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik“ zu investieren. 1951 wurde die Orgel erbaut. Heute hat das Haus hat zwei Säle, einen großen mit 2025 Sitzplätzen und einen kleinen mit 640 Sitzplätzen.

Das Haus steht für große Namen

Von Anfang an war das Haus mit großen Namen wie Richard Strauss, Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky oder Paul Hindemith verbunden. Der berühmte Yehudi Menuhin gab 1930 ein Konzert.

Wenig später wurde die „Laeiszhalle“ von den Nationalsozialisten in „Musikhalle“ umbenannt. Erst 2005 bekam sie ihren ursprünglichen Namen offiziell zurück.

Nach dem Krieg nutzten die Briten die Räume vorübergehend als Funkhaus für ihren Militärsender „BFN“, so kam „Mr. Pumpernickel“ ins Spiel, der 1948 Chefsprecher und Chef der Musikabteilung beim „BFN“ wurde. Später verließ der Moderator der Sendung „Musik aus Studio B“ jedoch Hamburg, tauschte Elbe gegen Rhein und wechselte zum WDR.

Neben dem Hausorchester, den „Symphonikern Hamburg“ gegen sich auch heute noch in der Laeiszhalle große Stars wie Vicky Leandros, Max Herre, Max Mutzke oder Helge Schneider die Ehre. Neben vielen Konzerten beinhaltet das Programm indes auch Angebote zum Mitmachen, z. B. den Workshop für Kinder ab 4 Jahre „Instrumentenwelt: Klassiko Orchesterinstrumente“. Wer einen Blick ins Programm auf der Homepage des Hauses wirft, wird schnell feststellen, dass für jeden Geschmack was dabei ist. Doch ein Besuch lohnt sich schon allein wegen des fantastischen Klangerlebnisses – unabhängig davon, wer auf der Bühne steht. Die Laeiszhalle zählt nicht umsonst zu den ganz Großen in Europa.

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Barrierefreiheit:

Die Laeiszhalle ist in puncto Barrierefreiheit sehr gut aufgestellt. Umfassende Informationen zur Barrierefreiheit der Laeiszhalle finden Sie auf der Webseite der Elbphilharmonie.

Text: Birgit Gärtner; die Fotos von Marcus Krüger, Maxim Schulz und Thies Rätzke wurden uns von der Laeiszhalle zur Verfügung gestellt.

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