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Rieck Haus (Freilichtmus.)

Freilichtmuseum für die ganze Familie

„Das Museum in Curslack macht fünfhundert Jahre Vier- und Marschländer Kultur […] erlebbar. Das nach der Bauernfamilie Rieck benannte Hufnerhaus aus

dem Jahr 1533 ist eines der ältesten erhaltenen Fachhallenhäuser Norddeutschlands“, heißt es auf der Webseite des Museums.

„Umgeben von Grün im Gemüsegarten Hamburgs, findet der Besucher im reetgedeckten Haus die klassischen Wohn- und Arbeitsbereiche bäuerlichen Schaffens. Prächtige Vierländer Intarsienarbeiten und Delfter Fliesen schmücken die Grot Döns und zeugen vom Reichtum der Bauern in den Vierlanden. Auf dem Flett ist neben den moderneren Beilegeröfen die alte Feuerstelle zu sehen. Die Diele beherbergt die Stallungen für Pferde und Kühe und war der Platz für Dresch- und andere Erntearbeiten.

Besucher können an Hörstationen im gesamten Museum erfahren, wie zu Mitte des 20. Jahrhunderts noch auf den Höfen und in den Gartenbaubetrieben in den Vier- und Marschlanden gearbeitet wurde. Und das Ganze auf Plattdeutsch! Historische Filmaufnahmen geben einen lebendigen Eindruck in die Arbeitsschritte des Gemüseanbaus von der Aussaat bis zum Verkauf. An Mitmach-Stationen kann man Gerüche raten, Gewichte schätzen oder selbst einmal melken“.

Das klingt nach einer spannenden Zeitreise – und genau das bietet das Rieck Haus auch. Die kleinen Butzen, die das bäuerliche Leben darstellen, sind liebevoll gestaltet. Die Höhe der Türen lässt ahnen, wie klein die Menschen damals waren. Trotzdem mussten sie sehr schwer arbeiten, auch davon bekommen die Besucherinnen und Besucher eine Ahnung. Die Dänen durften keine Flaggen hissen, deswegen züchteten sie Schweine in weiß-rot. Eine fast ausgestorbene Rasse, die so am Leben erhalten wird. Die Mitmach-Stationen gestalten den Besuch lebendig und die alte Wassermühle verleiht dem Gelände einen besonderen Charme.

Das Museum verfügt über keine Gastronomie, dafür aber einen schönen großen gescheuerten Holztisch auf dem Außengelände, an dem nach Herzenslust gepicknickt werden kann. Auch für die Kleinen ist gesorgt. Die Dänen durften keine Flaggen hissen, deswegen züchteten sie Schweine in weiß-rot. Eine fast ausgestorbene Rasse, die so am Leben erhalten wird. Die Mitmach-Stationen gestalten den Besuch lebendig und die alte Wassermühle verleiht dem Gelände einen besonderen Charme. Das Museum verfügt über keine Gastronomie, dafür aber einen schönen großen gescheuerten Holztisch auf dem Außengelände, an dem nach Herzenslust gepicknickt werden kann. Auch für die Kleinen ist gesorgt:

Ein etwas abseitiges Areal bietet Möglichkeiten zum Toben. Ein Museum, ideal für die ganze Familie.

Barrierefreiheit & Sanitär

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Besuch im Rieck Haus nicht komplikationslos. Abgesehen vom unebenen Kopfsteinpflaster auf dem Außengelände erschweren Türschwellen den Zugang, sowohl bei der Haupt-Eingangstür als auch im Gebäude selbst. Der Zugang durch die Scheune ist barrierefrei. Das gesamte Gelände ist sehr uneben und die Barrierefreiheit wird z. B. durch solche Steine erschwert.

Die einzelnen Kammern in den Gebäuden sind durch Schwellen voneinander getrennt. Das Problem auch hier – wie in so vielen Museen und Denkmälern – ist der Denkmalschutz. Allerdings wäre so manche Hürde recht einfach zu beseitigen, z. B. mit etwas Beton könnte der Zugang zu der Fläche mit dem Holztisch eingeebnet werden. Schwer vorstellbar, dass das mit dem Denkmalschutz kollidieren würde.

Informationen für Hör- oder Sehgeschädigte:

Es gibt viele Schautafeln mit schriftlichen Informationen sowie Hör-Stationen, sogar ganz authentisch in plattdeutscher Sprache. Informationen in Brailleschrift oder Fremdsprachen gibt es nicht, auch keine Induktionsschleife. Unterstützung für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen gibt es im Museum direkt nicht. Der Museumsdienst bietet für die Dauerausstellungen und Sonderausstellungen verschiedene Führungen in Deutscher Gebärdensprache sowie Führung mit Mikrolinkssender an; wie auch ein Angebot für Demenzkranke.

Toiletten: Toiletten sind vorhanden, allerdings kein Behinderten-WC, und eine Stufe muss überwunden werden.

Text und Fotos: Birgit Gärtner

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