Alsterdorfer kesselhaus

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Alsterdorf

Catch of the Day

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte der Hafencity

Die Villa

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Volksdorf

Hofbräu Wirtshaus München (Esplanade)

Stadtteilkarte Neustadt

Hofbräu Wirtshaus München (Speersort)

Stadtteilkarte Neustadt

In aller Munde

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Bergedorf

Hofcafé Löscher

Das Bild zeigt die Umrisse eines Schafes und die Aufschrift Willkommen im Naturpark Lüneburger Heide

NENI im Hotel "25 Hour Hafencity"

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte der Hafencity

Porto Marina

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Niendorf

Quartier 21

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Barmbek

Robben Café

Das bild zeigt die Karte von Ahrensburg

Tante Schmidtchen

Das Bild zeigt eine Hamburg-Karte

T.R.U.D.E.

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Barmbek

Vierländerei

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Kirchwerder

Wein- & Friesenstube

Das Bild zeigt die Stadtteilkarte von Ochsenwerder

Das Bild zeigt den Gastraum eines Restaurants mit Trennwänden zwischen den Tischern

Schlemmen für den guten Zweck

Das Bild zeigt ein Werbeschild eines Restaurants, auf dem Speisen zum Mitnehmen angeboten werdenCorona macht auch der Gastronomie schwer zu schaffen. Aufgrund der Pandemie sind die Umsätze laut DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) in der ersten Jahreshälfte um mehr als 42% zurückgegangen. Obwohl seit dem 13. Mai 2020 Lokale wieder öffnen durften. Doch die Sorge vor Ansteckung lassen manche vor einem Restaurantbesuch zurückschrecken.  Die Lokale müssen auf Abstand achten, d.h., sie können nur weniger Tische bespielen und nur in kleinen, zusammengehörigen Einheiten besetzen.

Viele gastronomische Betriebe haben inzwischen in Trennschutz investiert, Tische zu desinfizieren nach jedem Durchgang, gehört für das Personal mittlerweile genauso selbstverständlich dazu, wie das Geschirr nach Benutzen zu spülen. Die Beschäftigten tragen ohne zu lamentieren die Schutzmasken, selbst die Köchinnen und Köche, denn dazu sind sie seit dem 17.10.2020 verpflichtet.

Trotzdem reicht es oft nicht. Um das finanzielle Desaster etwas einzudämmen und um Arbeitsplätze zu erhalten, haben viele Lokale relativ schnell auf Abholservice, manche auch auf Lieferservice umgestellt.

Hamburg lecker to go

Außer-Haus-Verkauf war auch davon nicht völlig unüblich, mittlerweile ist er für viele Lokale aber eine feste ökonomische Größe, ohne die der Betrieb womöglich nicht überleben würde. Wer darauf zurück greift, tut also nicht nur sich etwas Gutes, sondern auch der Gastronomie.

In Hamburg müssen seit dem 17.10.2020 alle gastronomischen Betriebe zwischen 23 und 5 Uhr geschlossen haben, im gesamten Stadtgebiet darf während dieser Zeit kein Alkohol ausgeschenkt oder verkauft werden, auch nicht am Kiosk oder an der Tankstelle. Ausgenommen von der Sperrstunde sind Lieferdienste.

Speisen zum Mitnehmen anzubieten hat zudem den Effekt, dass die Gäste keine Stufen überwinden müssen, denn im Bedarfsfalle wird das Essen auch vor die Tür des Restaurants gebracht. So wird sogar die „Oberhafenkantine“ zum Drive-In.

Das Bild zeigt eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen auf dem TischDa trotzdem nicht alle Lokale Speisen zum Mitnehmen anbieten, ist es ratsam, auf der Webseite des Restaurants der Wahl nachzuschauen und gegebenenfalls anzurufen. Manche sind nicht auf Außer-Haus-Verkauf eingerichtet, manche bitten um telefonische Bestellung, andere um Vorbestellung im Internet, kurzfristig, oder wie beispielsweise die Kette „Schmidt & Schmidtchen“, mit einem Tag Vorlauf. Das „T.R.U.D.E.“ in Barmbek liefert in der Umgebung aus und bietet ansonsten to go. Die „Vierländerei“ bietet während der Öffnungszeiten alle Speisen zum mitnehmen an.

Das Essen wird in der Regel so verpackt, dass es etwa eine halbe Stunde warm bleibt. Einige Lokale sind dabei sogar bestrebt, die Plastikberge nicht wachsen zu lassen und benutzen Behältnisse aus nachhaltigen Materialien. Es lohnt sich also in jedem Fall, im Internet zu recherchieren und zu telefonieren, falls noch Fragen offen sind.

Text und Foto: Birgit Gärtner