Das Bild zeigt einen Blick auf den Verkaufstresen

Feine Kost in Bergedorf

Das Bild zeigt das WeinregalEs ist schon mutig, sich mitten in der Corona-Krise, mitten im Lockdown für die Gastronomie, mit einem eigenen Lokal selbständig zu machen. Restaurantfachmann Andreas Kilonzo und Koch Philipp Stiller haben es trotzdem getan und in Bergedorf das kleine, aber feine „In aller Munde“ geöffnet. Dort werden wenige, aber feine Speisen – eine große Vielfalt an süßen und herzhaften Leckereien – angeboten sowie Feinkostprodukte wie Gewürze, Konfitüren, Pasta, Pesto und hochwertige Öle verkauft. Außerdem schenken dieBetreiber ihren Gästen ordentlich einen ein: Kaffee aus Bali, Kuba und Thailand, erlesene Weine und Gin. Diese können – so Corona will – bald auch im Bistro verköstigt, zurzeit jedoch nur mit nach Hause genommen werden.

Middach auf die Hand

Schon beim öffnen der Tür strömt den Gästen ein Duft entgegen. In den Töpfen schmurgeln leckere Suppen, dass sie selbstgemacht sind, ist für den weitgereisten Koch Ehrensache. Außerdem werden Gerichte wie Tafelspitz als Mittagstisch angeboten. Auch die Backwaren sind fast ausschließlich in der eigenen Genussmanufaktur von Hand gebacken und nur mit wenigen Ausnahmen von einer kleinen Kuchenmanufaktur , Birkas Bakery, bezogen. Dort werden die saftigen Lekcereien ebenfalls in Handarbeit produziert. Garantierte Qualitäts- und Geschmacksgarantie, die den Gästen die Qual der Wahl beschert, denn alles sieht extrem verführerisch aus. Dazu der Duft des frisch gebrühten Kaffees. Wer könnte da schon widerstehen?

Familiäre Atmosphäre

Das Bild zeigt Pasta- und PestovariationenBei der Einrichtung bewiesen die Betreiber gleichermaßen Geschmack und Geschick: Die Ausstattung verströmt Wärme, eine Fensterfront sorgt für Licht, die meisten Plätze sind direkt am Fenster mit Blick auf den Serrahn-Hafen oder die belebte Einkaufszone, Straßenkino inklusive. Jedes kleine Eckchen im Café wurde für einen attraktiven Eßplatz genutzt, ohne dass der kleine Raum überladen wirkt. So wurde eine heimelige, familiäre Atmosphäre geschaffen, die auch durch die herzliche, lockere Art der Angestellten unterstrichen wird. Alles in allem ein tolles Konzept in tollem Ambiente.

Barrierefreiheit

Das Bild zeigt den Eingang des Cafés; zu sehen sind der leicht abgeflchachte Eingang und die Tür mit dem langen GriffDas Café ist eingeschränkt barrierefrei. Zwar ist es stufenlos zu betreten und auch in sich ohne Stufen, die Tische können problemlos unterfahren werden und trotz des kleinen Raumes bleibt genügend Platz z. B. zum Rangieren eines Rollstuhls, allerdings öffnet die Tür nicht automatisch, sondern muss von Hand geöffnet werden.

Toilette:

Die Toiletten sind im Keller, ein Behinderten-WC ist nicht vorhanden, allerdings befindet sich das Café in Sichtweite des City-Center Bergedorf (CCB), das über ein Behinderten-WC verfügt und dessen Türen automatisch öffnen.

Text und Fotos: Birgit Gärtner