Das Bild zeigt die offene Küche des Restaurants

Ein Stück Israel in Hamburg

Das Bild zeigt einen Kompass, auf dem ein Salz- und ein Pfefferstruer stehen, dazwischen ein Foto der Familie MolchoNENI, das sind Nuriel, Elior, Nadiv, Ilan, die vier Söhne der berühmten Wiener Köchin Haya Molcho, nach denen sie ihre noch berühmtere Restaurantkette benannte. Das erste gründete sie 2009 am Wiener Naschmarkt, es folgte ein weiteres in Wien, später kamen München, Zürich, Mallorca, Köln, Paris, Amsterdam sowie Berlin hinzu. Seit Anfang 2016 lädt die weitgereiste Gastro-Unternehmerin ins „Alte Hafenamt“ in der Hamburger Hafencity – dank der europaweiten Kooperation mit der Hotelkette „25 Hours“.

Der Name „NENI“ ist eine Hommage an ihre Kinder und spiegelt ihr Das Bild zeigt ein gelbes Sofa mit bunten KissenVerhältnis zu Familie wider. Essen bedeutete für die in Tel Aviv geborene und in Bremen aufgewachsene Kosmopolitin geselliges Beisammensein mit Familie und Freunden. Entsprechend familiär geht es auch im Hamburger „NENI“ zu. Der Kellner ist sofort beim „Du“, das stylische Ambiente im „Alten Hafenamt“ strahlt Wärme aus, die offene Küche zieht alle Blicke auf sich und der Wohlfühlfaktor wird verstärkt durch die angebotenen Speisen, auf der Webseite treffend als „Soulkitchen“ bezeichnet.

Serviert wird eine Fusion aus Levante-Küche mit norddeutschem Das Bild zeigt einen gedeckten Tisch mit ienem Teller mit Hummus und OlivenEinschlag. „Hingabe, Leidenschaft und Kreativität“, so beschreibt Haya Molcho die zentralen Merkmale der Levante-Küche. All das kommt im Hamburger „NENI“ auf den Tisch – der eher unterkühlte norddeutsche Einschlag wird so zum coolen Extra im bunten Vielerlei. Neben der kleinen, aber feinen Speisekarte werden unter der Woche zwei Gerichte – mit Fleisch oder Fisch und vegetarisch – als Mittagstisch angeboten.

Die Levante-Küche steht für viel Gemüse, wenig Fleisch oder Fisch, und vor allem Kräuter und Gewürze, bunte Farben und aromatische Gerüche. Alles wird frisch zubereitet und auf Tellern oder in kleinen Das Bild zeigt einen Teller mit Hamshukka, Hummus mit HackfleischSchüsseln serviert. So entsteht ein bunter Mix aus vielen verschiedenen Speisen. Die vielen Schüsseln und Teller laden zum teilen ein, ganz im Sinne von Haya Molcho, die gern viele Menschen zum gemeinsamen Mahl an einem Tisch versammelt. Im Zentrum steht Hummus, Kichererbsenpüree. „Hummus-Teller“ ist folglich auch das erste Gericht auf der Speisekarte.

„Das beste Hummus bekommen Sie nicht im Restaurant. Das beste Hummus ist hausgemacht“, ist die israelische Food-Journalistin und Buchautorin Ronit Vered überzeugt. Wer sich tatsächlich selbst an die Das bild zeigt das Buch und die GewürzeLevante-Küche heranwagen möchte, für den gibt es die Möglichkeit, das Buch „Tel Aviv. Food. People. Stories. A culinary journey with NENI“ im Shop des „25 Hours“-Hotels zu erwerben. Damit es auch authentisch wird, hat Haya Molche eine eigene Gewürzlinie auf den Markt gebracht. Das Buch bietet stellt die moderne israelische Küche Tel Avivs sowie die Menschen dahinter vor, u.a. Ronit Vered. In den Kochtöpfen Tel Avivs sind wie nirgendwo sonst regionale Produkte mit Traditionen aus aller Welt vereint; neben arabischen Einflüssen die Gerichte, die eingewanderte Jüdinnen und Juden nach Israel mitbrachten sowie die europäische, vor allem französische Küche, von der berühmte israelische Köche sich inspirieren ließen.

Diese einzigartige Kulinarik finden die Gäste des Hamburger „NENI“ wieder, stilecht serviert mit einem kühlen Blonden aus hanseatischer Braukunst.

Das Bild zeigt Cheesecake, Flaschen mit Spiritouosen und LimonenAuch der Besuch im „NENI“ ist bestimmt von den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen. Die Hygiene-Vorschriften werden vorbildlich eingehalten, die Gäste können sich per QR-Code registrieren und bekommen dann die Speisekarte auf das Handy übertragen. Wer dafür technisch nicht ausgerüstet ist, oder sich damit nicht auskennt, für den hält das Restaurant Kontaktformulare sowie gedrückte Speisekaten vorrätig. Wer nicht im Restaurant essen möchte, oder keinen Tisch bekommt und nicht selbst zuhause experimentieren möchte, für den bietet das „NENI“ den Take-Away-Service an.

Barrierefreiheit:

Das Bild zeigt das Schild des Behinderten-WCsDas „NENI“ befindet sich im Untergeschoss des „Alten Hafenamtes“, ist jedoch über einen Fahrstuhl von der Lobby des Hotels „25 Hours“ erreichbar. Die Außenbereiche auf beiden Seiten des Restaurants sind nur über Stufen zugänglich, die eine Terrasse jedoch vom Restaurant aus stufenlos.

Toiletten:

Das „NENI“ teil sich mit der „Boilerman Bar“ die Toiletten, inklusive Behinderten-WC.

Text und Fotos: Birgit Gärtner