Das Bild zeigt Wasser und Steine

Der Weg zum See

 

Wassermusik zum Chillen
Das Bild zeigt einen Blick in den ParkLeuchtende Springbrunnen in Gold und flammendem Orange, Musik steigt in den Nachthimmel: die Wasserlichtkonzerte in Planten un Blomen entfachen allabendlich ein Hochglanzspektakel am Parksee. Die bunten Fontänen tanzen Choreografien zu den unterschiedlichsten Musikgenres: Rachmaninoffs Klavierromantik, Filmmusik, „L`art de la dance“ oder Camille Saint- Saëns´s lustigem „Karneval der Tiere“- ein Gartenevent wie geschaffen für ein fantasievolles Sommer- Date.

Mittelmeerträume und Kaffeehaus- Nostalgie
Hitze flirrt, Pinien, Zypressen und Apfelsinenbaumblüten wecken Urlaubssehnsucht nach Sizilien: Mittelmeerszenen Das Bild zeigt einen Blick in den Parkmitten in der Stadt, auf den Terrassen des Alten Botanischen Gartens der Universität. Dieser gehört- ebenso wie die Wallanlagen, der Gustav- Mahler- Park und das Areal zwischen CCH und Messegelände- zu Planten un Blomen. Im Zuge Internationaler Gartenschauen durchlief der Park diverse Modellierungen bis zum heutigen 45 Hektar- Format. Alte Postkarten der Gartenschau von 1897 zeigen an den Wallanlagen bereits erstaunliche Besucherhighlights: ein Weinschlösschen, Wasserrutsche und Hängebrücke und ein hübsches zeitgenössisches Kaffeehaus.

 

Das Bild zeigt lilafarbene RosenZart, verspielt, filigran: der Japanische Garten in Planten un Blomen punktet mit lyrisch anmutender Komposition. Das Werk des Landschaftsarchitekten Yoshikuni Araki wirkt von den Messeweg- Arkaden aus wie ein Bühnenbild: Hügel im Azaleenrausch, Bonsai- Bäume, ein kleiner, mit runden Steinen verzierter See. In dem Teehäuschen am Ufer werden im Sommer u.a.– für Besucher gratis- Teezeremonien angeboten: ein Ort voll Stille, Freundlichkeit und kunstsinniger Gespräche.

Museum im Park: „Mode, Musik, Kunst und Theater“ (Name der Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte)
Geschichte in schimmernden Galakleidern, mit Puffärmeln, Volants und Juwelen am Dekolleté? Das gibt es in der gleichnamigen Kostüm- und Bühnenausstellung des Museums für Hamburgische Geschichte am Holstenwall.
Auch die Besucher hinterlassen Modespuren: Das kleine Schwarze brilliert beim Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ im Museum. Luftige Lochstickerei- Hängerchen in creme passen zum Eisbecher, IT– Girls im Ethnostyle- Jumpsuit schmücken die Park- Party, coole Urban Street- Ware bevölkert Rollschuhbahn und Kindertheater, und das neongelbe Beach- Shorty mit Punkte- Top ist dekorativer Hingucker beim Endlos- Picknick.

Barrierefrei: Spielen open end
Das Bild zeigt einen Blick in den ParkDie Kultspielstätten im Park sind problemlos über breite Wege zu erreichen: Kreativtöpferstube, Schachgarten, Minigolf, Kiddie- Kletterberge und Kreisch- Aktions- Wasserspielplatz. In den Park, der bis 23:00 Uhr geöffnet ist (im Winterhalbjahr bis 22 Uhr), führen mehrere barrierefreie Eingänge, u.a.: Eingang Messehallen Ost(1) (Bus 35), U-Bahnhof U3 St. Pauli(2), Museum für Hamburgische Geschichte am Holstenwall(3) (Bus 112), U1 Stephansplatz(5).Nicht barrierefrei sind der Japanische Garten, Teile des Botanischen Gartens sowie die Treppenzugänge Eingang Stephansplatz (Botanischer Garten EIS Livotto)(4) und Dammtor (CCH)(6).

Zum Park- Equipment gehören sieben Toiletten, davon 3 barrierefreie. An den Wallanlagen empfiehlt sich für Rollstuhlfahrer eine Begleitperson, hier sind einige Rampen zu überwinden, teilweise auch Kopfsteinpflaster (ausgeschildert, 8%- maximal 17% am Justizforum und ab Café Seeterrassen in Richtung Stephansplatz). Weiße Parkbänke fügen sich überall elegant zwischen Blumenbeete: die Traumplätze für Konzerte- Pop-Balladen im Musikpavillon, Klassik im Rosengarten.

Planten un Blomen: eine Galerie der Feste, en passant, im Grünen und- fast immer- umsonst. Weitere Infos auf plantenunblomen.hamburg.de.

Schauen Sie sich auch einmal unseren kommentierten Rundgang durch Planten und Blomen an!

Text: U.Korb, Fotos: Armin Hitzker