Das Bild zeigt einen Blick in den Gastraum

Soulfood mit Anspruch: inklusiv, fair und lecker

Das Bild zeigt die obere Etage des CafésEs gibt Orte, bei denen stimmt einfach alles. Das „Robben Café“ in Ahrensburg ist so ein Ort: gediegenes Ambiente, idyllisch gelegen, hohe Qualität, charmanter Service sowie ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Inklusiv ist es auch noch – und zwar in doppelter Hinsicht: Es ist komplett barrierefrei und als Teil einer anthroposophischen Heilpflegeinrichtung, der „Hermann Jülich Werkgemeinschaft“, sind dort Menschen mit Assistenzbedarf beschäftigt, die mit Küchenchefin und Serviceleitung Hand in Hand arbeiten und völlig selbstverständlich in der Gästebetreuung eingesetzt werden.

Hoher Anspruch an sich und andere

Das Bild zeigt Fenster und LampenGroße Fenster sorgen für natürliches Licht, stilvolle Lampen unterstützen das angenehme Ambiente. Das Interieur besteht vor allem aus Holz und Leder. Ein gemütlicher Biergarten lädt bei schönem Wetter zum Verweilen ein. Zu den natürlichen, warmen Farben passt die Vollwertküche in Demeter-Qualität. Alles wird frisch zubereitet, das Dinkelmehl für die Backwaren sogar selbst gemahlen. Das Mineralwasser liefert „Viva con Agua“, ein von dem ehemaligen St. Pauli-Kicker Benjamin Adrion gegründetes „Wasserprojekt“, das Brunnenbau in verschiedenen Ländern unterstützt und so bislang 3 Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichte. Der aktuelle Schwerpunkt liegt in Südafrika, dem am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen afrikanischen Land. Der fair gehandelte Kaffee aus Nicaragua wird vom „cafeshop espacial“ bezogen.

Zu der Heilpflegeeinrichtung gehören neben dem Café verschiedene Werkstätten, die Erzeugnisse können im Café oder dem Online-Shop erworben werden.

Kleine, aber feine Speisekarte

Das Bild zeigt das KuchenbuffetDas Speisenangebot ist übersichtlich, aber es hat es in sich: Zum einen ist für jeden Geschmack und jeden Ernährungsstil etwas dabei – egal, ob Fleischesserin, Frescetarier oder Veganer, hier werden alle satt – und zum anderen werden nur ausgesuchte Zutaten verwendet. Das Fleisch stammt von Demeter-Höfen, alle verwendeten Produkte sind aus bio-dynamischem Anbau, bzw. –produktion. Angeboten werden neben Flammkuchen u.a. Currywurst und Frikadelle oder auch Linsenbratlinge. Die  Standardgerichte werden durch aktuelle Angebote wie beispielsweise Szegediner Gulasch ergänzt. Die Karte wechselt ständig, da nach dem Prinzip „regional und saisonal“ gearbeitet wird.

Wer sich den fair gehandelten Kaffee versüßen möchte, wird am Kuchenbuffet mit der großen Auswahl sicher etwas Passendes finden.

Die warmen Speisen werden von Montag bis Samstag in der Mittagszeit serviert, Kaffee und Kuchen auch am Sonntag. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es die Speisen auch zum mitnehmen.

Die Kalorien wieder abtrainieren

Das Bild zeigt den BiergartenKleiner Tipp: Der Besuch im „Robben Café“ lässt sich wunderbar mit einem Spaziergang nach Volksdorf verbinden. Der Weg führt durch das Areal „im alten Dorfe“ und dem „Rockenhof-Park“, vorbei am „Museumsdorf Volksdorf“ bis zum Ortskern. Der Weg ist barrierefrei, allerdings nicht überall befestigt und beispielsweise herabfallende Äste können ein Hindernis sein.

Barrierefreiheit:

Das Bild zeigt das Behinderten-WCDas „Robben Café“ ist komplett barrierefrei, ein Fahrstuhl führt in die obere Etage.

Toiletten:

Ein Behinderten-WC ist vorhanden.

Text und Foto: Birgit Gärtner