Das Bild zeigt das Hexenhaus, die Terrasse und den Eingangsbereich des Restaurants

Verwunschene kulinarische Oase

Das Bild zeigt einen Tisch im RestaurantVon außen sieht das Lokal im idyllischen Ochsenwerder völlig unspektakulär aus. Wer aber die Ausfahrt runter geht bis auf den Innenhof, den erwartet ein gastronomisches Erlebnis: Pfiffige Ideen, mit viel Liebe umgesetzt – und gutes Essen, mit viel Liebe gekocht. Ein paar Gäste mehr sind kein Problem, die „Wein- & Friesenstube“ ist mit einem entsprechenden Festsaal auf große Feierlichkeiten eingestellt. Wer mag, kann auch länger bleiben, denn zum Lokal gehört das „Fasshotel Hamburg“. Dort kann nicht nur übernachtet werden, sondern auch gespeist, beispielsweise ein Candlelight-Diner vor der Übernachtung. Alternativ kann ein gemütlicher Fondue-Abend im Hexenhaus gebucht werden.

Mein lieber Scholli

Die „Wein- & Friesenstube“ ist nicht nur eine kleine kulinarische Oase, sondern eine preisgekrönte kulinarische Oase. Als TV-Koch Mike Süßer Anfang 2016 für die TV-Das Bild zeigt den goldenen Teller über dem KaminKochshow „Mein Lokal – Dein Lokal“ „die beste Scholle Hamburgs“ suchte, schickte Inhaber und Küchenchef Arne Meyer „unsere gebratene Kutterscholle mit angeschwengten Nordseekrabben und Basilikumrahmsoße“ ins Rennen. „Der Laden lädt zum verweilen und genießen ein“, hieß es damals im Einspann zur Sendung. „Unsere Scholle ist die Beste und wir werden gewinnen“, war sich Arne Meyer sicher. Davon ließ Mike Süßer sich überzeugen, sogar mehr als das. „Sensationelle Scholle. Top, top, top“, urteilte er und der mit den vom Profi vergebenen 10 Punkten gewonnene „goldene Teller“ hängt seither über dem Kamin.

Das Bild zeigt einen Teller mit Gänsekeule, Klößen und SoßeNeben der „Gewinnerscholle“ stehen weitere Leckereien auf der Speisekarte. Beispielsweise das Friesenpfännchen, verschiedene Schnitzel-Variationen, der vegetarische Friesenburger, der Hamburger Pannfisch darf nicht fehlen, zudem saisonale Gerichte wie Grünkohl oder in der Adventszeit Gans. Aktuell gibt es eine Speisen zum mitnehmen, neben Schnitzeln und Grünkohl „Gans to go“, fertig zubereitet für 4 Personen, inklusive Beilagen und eine Flasche Wein. So hofft Arne Meyer die schwierige Corona-Zeit zu überstehen.

Auch ansonsten hat sich das Haus gut an die Hygiene-Vorgaben Das Bild zeigt Tische im Festsaalangepasst. Der große Festsaal macht es möglich, dass viele Gäste bewirtet werden können. Kleine Einheiten, voneinander durch Paravents aus dunklem Holz getrennt, schaffen selbst im Tanzsaal ein gemütliches Ambiente. Die Corona-Regeln werden vorbildlich eingehalten, die Tische nach jedem Gast gründlich desinfiziert und die Kontaktdaten verschwiegen aufgenommen.

Übernachten im Fass

Insgesamt drei Weinfässer stehen zur Übernachtung zur Verfügung. Das Bild zeigt eines der FässerJedes ist mit einem 1,40m breiten Bett ausgestattet. Alle drei haben einen Namen: Molly, Nick und Anna, benannt nach den Kindern von Arne Meyer und seiner Frau Katja. Ein viertes, namenloses Fass, beherbergt die Dusche. Die Fässer können außer zum übernachten auch zum speisen gemietet werden – oder beides. Wer es etwas schauriger mag, der kann stattdessen das Hexenhaus für einen Fondueabend mieten. Wer sich darauf einlässt, sollte sichergehen, dass der Besen nicht vor der Tür steht, denn dann ist die Hausherrin selbst zuhause. Und dass das nicht unbedingt Gutes bedeutet, ist aus Grimms-Märchen hinreichend bekannt.

Das Bild zeigt einen Strandkorb im AußenbereichZudem sind im Außenbereich des Restaurants kleine Einheiten geschaffen worden, kuschelige Oasen, beispielsweise mit Strandkorb. Familien müssen sich keine Sorgen machen, dass der Nachwuchs andere Gäste stören könnte, die lieben Kleinen können sich auf dem Spielplatz austoben. Dort warten Sandkasten und Rutsche auf sie.

„sie haben rundherum alles richtig gemacht“, lautete 2016 Mike Süßers abschließendes Urteil. „Sie sind gute Gastgeber, sie haben einen schönen Laden, sie kochen gut.“ Dem ist 2020 nichts hinzuzufügen.

Barrierefreiheit:

Das Bild zeigt das Behinderten-WCRestaurant, Festsaal und Terrasse sind komplett barrierefrei. Die Fässer leider nicht, die sind nur mit Stufen begehbar.

Toiletten:

Die Toiletten sind stufenlos erreichbar, ein Behinderten-WC ist vorhanden.

Text und Fotos: Birgit Gärtner