Das Bild zeigt einen Blick auf den Markt; zu sehen sind ein Stand mit Obst und Gemüse, einer mit Kleidung und Menschen

Gelungenes kulinarisches Miteinander

Das Bild zeigt einen Blick auf den Markt von oben; zu sehen sind die Planen der VerkaufsständeDer Harburger Wochenmarkt ist der älteste der Stadt, einer der größten und einer der wenigen, die jeden Tag beschickt Das Bild zeigt das Cover des Rezeptehefteswerden – allerdings mit einer stark variierenden Zahl von Verkaufsständen.

1612 rief Herzog Wilhelm den Mark ins Leben. Wie zu des Herzogs Zeiten bieten noch heute Schwerpunktmäßig Erzeuger und Händlerinnen aus dem Umland ihre Waren zum Verkauf an, die Angebotspalette reicht inzwischen jedoch weit darüber hinaus. Neben Obst und Gemüse, Backwaren, Fisch, Fleisch, Geflügel, Molkereiprodukten, Gewürzen, Eier, Honig, mediterrane Spezialitäten  sind auch Textilien, Stahlwaren wie Messer und Scheren sowie Kurzwaren erhältlich. Für das leibliche Wohl sorgen ein Bistro auf dem Markt oder verschiedene gastronomische Angebote rund herum.

Das Foto zeigt ein gemaltes MarktschildDas Geheimnis, warum der Markt so lange existieren konnte, ist schnell gelüftet: Die Verbundenheit der Erzeuger und Händlerinnen mit ihrer Kundschaft. Erstere gewährleisten Qualität und Frische, Letzere den Absatz. Um sich für die Kundentreue zu bedanken, haben die Händlerinnen und Händler sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein kleines Heft mit Rezepten aus den auf dem Markt erhältlichen Das Foto zeigt ein Labskaus-Rezept aus dem HeftProdukten. Beteiligt haben sich alle, die mit Lebensmitteln handeln, so ist eine Fülle interessanter Rezepte zusammengekommen, vom typisch Hamburger Labskaus über orientalische Rouladen, Apfelkuchen und Erdbeer-Tiramisu bis hin zu Zitronen-Ingwer-Limonade. Das Heftchen liegt an den einzelnen Ständen als Giveaway aus. Eine tolle Idee für ein gelungenes kulinarisches Miteinander.

Barrierefreiheit:

Der Markt ist von allen Seiten barrierefrei zugänglich.

Toiletten:

Eine öffentliche Toilette gibt es nicht.

Text und Fotos: Birgit Gärtner, Illustrationen: BID SAND HÖLERTWIETE